Balearen: Neue Schulmensa-Verträge stellen lokale Produkte in den Mittelpunkt

May 31, 2026 | Entrevista

In Inca hat die Conselleria d’Agricultura, Pesca i Medi Natural eine technische Fachtagung organisiert, um die Neuerungen der künftigen Ausschreibungen für Schulmensen auf den Balearen vorzustellen. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit zwischen Catering-Unternehmen und lokalen Agrar- und Lebensmittelproduzenten zu stärken und die Präsenz regionaler sowie ökologischer Produkte in den Schulmahlzeiten auszubauen.

Die Initiative wurde gemeinsam mit dem Netzwerk „Alimentant el Futur“ durchgeführt und brachte Vertreter von Catering-Unternehmen, lokale Produzenten sowie institutionelle Verantwortliche zusammen. Im Mittelpunkt standen die neuen Anforderungen für die öffentliche Auftragsvergabe im Bereich der Schulverpflegung und die Frage, wie regionale Lieferketten künftig gestärkt werden können.

Nach Angaben der Organisatoren sollen die neuen Vergabekriterien dazu beitragen, die Versorgung der Schulen stärker mit Produkten aus der Region zu verbinden. Gleichzeitig soll die wirtschaftliche Entwicklung des Primärsektors auf den Balearen unterstützt werden.

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Balearen: Neue Schulmensa-Verträge stellen lokale Produkte in den Mittelpunkt. Neue Vorgaben für lokale und ökologische Lebensmittel

Während der Veranstaltung wurden die neuen Regelungen zur Definition lokaler Produkte und deren Berücksichtigung in öffentlichen Ausschreibungen erläutert. Dabei wurde hervorgehoben, dass regionale Lebensmittel in Bildungseinrichtungen die Qualität der Schulverpflegung verbessern, den Konsum saisonaler Produkte fördern und die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Schulgemeinschaft stärken können.

Ein zentraler Bestandteil der neuen Ausschreibungen sind Mindestanteile für lokale und ökologische Produkte. Darüber hinaus sehen die Vergabekriterien zusätzliche Bewertungssysteme vor, die Unternehmen begünstigen, welche über die vorgeschriebenen Mindestanforderungen hinausgehen.

Direkter Austausch zwischen Produzenten und Catering-Unternehmen

Ein wichtiger Schwerpunkt der Tagung war ein B2B-Format, bei dem Produzenten und Catering-Unternehmen direkte Gespräche führen konnten. Ziel war es, neue Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren und künftige Geschäftsbeziehungen aufzubauen, die den Einsatz frischer, ökologischer und regionaler Lebensmittel in Schulmensen erleichtern.

Die Teilnehmer nutzten die Treffen, um konkrete Kontakte zu knüpfen und mögliche Lieferbeziehungen für die kommenden Ausschreibungen vorzubereiten.

Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit im Fokus

Zum Programm gehörte außerdem ein Fachvortrag über die Kultur der Lebensmittelsicherheit in Bildungseinrichtungen. Ergänzend wurden verschiedene erfolgreiche Kooperationsmodelle zwischen Produzenten und Catering-Unternehmen vorgestellt.

Diese Praxisbeispiele zeigten Möglichkeiten auf, wie nachhaltigere und widerstandsfähigere Ernährungssysteme aufgebaut werden können. Gleichzeitig boten sie den Teilnehmern die Gelegenheit, bewährte Verfahren und Erfahrungen auszutauschen.

Mit der Veranstaltung wurde ein gemeinsamer Dialog zwischen Verwaltung, Produzenten und Gastronomieunternehmen gefestigt. Das übergeordnete Ziel besteht darin, ein Modell der Schulverpflegung weiterzuentwickeln, das Qualität, Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und eine enge Verbindung zum balearischen Territorium miteinander verbindet.