Das Balearische Institut für Frauen (IBDONA) beteiligt sich an der Organisation der diesjährigen Sommeruniversität für Studien zu geschlechtsspezifischer Gewalt an der Universität der Balearen (UIB). Rund 100 Studierende und Fachkräfte nehmen an dem Programm teil, das bis Freitag stattfindet und sich mit den Herausforderungen geschlechtsspezifischer Gewalt in digitalen Räumen befasst.
Zum Auftakt der Veranstaltung nahmen die Direktorin von IBDONA, Cati Salom, sowie Vertreter der Universität der Balearen (UIB) teil. Dabei wurde die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, öffentlichen Institutionen und der Gesellschaft hervorgehoben, um allen Formen von Gewalt gegen Frauen vorzubeugen und ihnen wirksam zu begegnen.
Schwerpunkt auf digitaler Gewalt und neuen Herausforderungen
Die diesjährige Sommeruniversität steht unter dem Titel „Aktuelle Kartografien geschlechtsspezifischer Gewalt: Technologien, Hassrede und feministischer Widerstand“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Kommunikationsformen zur Entstehung neuer Erscheinungsformen geschlechtsspezifischer Gewalt beitragen.
Das Ausbildungsprogramm umfasst Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen, die unterschiedliche Aspekte digitaler Gewalt behandeln und den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern.
TDB hält Sie auf dem Laufenden. Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram.
IBDONA unterstützt Sommeruniversität der UIB zu digitaler Gewalt gegen Frauen auf den Balearen. Programm behandelt mehrere Themenfelder
Während der Veranstaltungswoche beschäftigen sich die Teilnehmenden unter anderem mit:
- Online-Dating-Plattformen und ihren Herausforderungen,
- der Verbreitung von Frauenfeindlichkeit im digitalen Raum,
- koedukativen Initiativen an Schulen,
- sowie der Rolle von Videospielen und Pornografie im Zusammenhang mit der Verstärkung von Gewalt gegen Frauen.
Mit der Beteiligung an der Sommeruniversität unterstützt IBDONA den fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich geschlechtsspezifischer Gewalt und fördert die Zusammenarbeit zwischen Universität, öffentlichen Einrichtungen und Fachkräften.
