In der Gemeinde Lloseta wurde ein schwer verletzter Kater auf der Straße gefunden. Das Tier lag mit blutverschmiertem Maul am Boden, aus dem Zahnfleisch trat deutlich sichtbares Blut aus. Sein Zustand galt als kritisch. Der Kater, identifiziert als „PAPI“, wurde umgehend in ein veterinärmedizinisches Zentrum gebracht, wo er eine Notfallbehandlung erhielt.
Nach Angaben der Beteiligten geht es nun darum, die entstandenen Behandlungskosten in Höhe von 336 Euro zu decken. Die Bitte um Unterstützung richtet sich an die Gemeinschaft vor Ort.
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Akute Notfallversorgung im Veterinärzentrum
Bei dem Tier handelt es sich um einen kastrierten europäischen Kurzhaarkater, geboren am 1. Januar 2021. Aufgrund der starken Blutungen und des geschwächten Allgemeinzustands wurde umgehend eine umfassende medizinische Versorgung eingeleitet.
Die Behandlung umfasste eine Notfallkonsultation, stationäre Aufnahme für Tiere bis 10 Kilogramm, Flüssigkeitstherapie, medikamentöse Versorgung sowie diagnostische Untersuchungen. Dazu zählten ein Blutbild sowie interne Analysen (Catalyst® Chem 10 und Lyte 4), um die Ursache der Blutungen abzuklären und den Gesundheitszustand zu stabilisieren.
Die vom Tierarztzentrum ausgestellte Rechnung beläuft sich auf insgesamt 336,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Der Nettobetrag beträgt 277,69 Euro, hinzu kommen 58,31 Euro Mehrwertsteuer (21 Prozent).
Aufruf zur Unterstützung in Lloseta
Die Zahlung der Rechnung steht derzeit noch aus. Deshalb wird um freiwillige finanzielle Hilfe gebeten, um die bereits erfolgte medizinische Versorgung zu begleichen. Jede Unterstützung – unabhängig von der Höhe – trägt zur Deckung der Kosten bei.

Möglichkeiten zur Unterstützung:
- Bizum: Name „Papi“ – 00 34 658 196 520
Auch das Teilen der Information kann nach Angaben der Initiatoren helfen, Aufmerksamkeit zu schaffen.
Tierwohl als gesellschaftliche Verantwortung
Die Situation verweist auf eine breitere Problematik im Bereich Tierschutz. Laut dem aktuellen Bericht der Fundación Affinity werden in Spanien jährlich tausende Tiere aufgenommen, viele davon in einem Zustand, der sofortige tierärztliche Versorgung erfordert. Der Bericht ist abrufbar unter:
https://www.fundacion-affinity.org/observatorio-del-abandono
Auch die Dirección General de Derechos de los Animales weist darauf hin, dass Tierwohl eine gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung darstellt. Offizielle Informationen finden sich unter:
https://www.dsca.gob.es/es/bienestar-animal
Der Fall von „PAPI“ ist ein konkretes Beispiel aus Lloseta. Die medizinische Erstversorgung ist erfolgt. Nun entscheidet sich, ob die offene Rechnung gemeinschaftlich getragen werden kann.
