Die Gemischte Kommission für Inselangelegenheiten des spanischen Kongresses und Senats hat die Forderung Mallorcas unterstützt, ein neues Straßenabkommen mit der spanischen Zentralregierung auf den Weg zu bringen. Vorgesehen ist ein Investitionsrahmen von bis zu 350 Millionen Euro für strategische Mobilitäts- und Straßenbauprojekte auf der Baleareninsel.
Mit dem geplanten Abkommen sollen ausstehende Infrastrukturmaßnahmen finanziert und die Modernisierung des mallorquinischen Straßennetzes vorangetrieben werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern, den Verkehrsfluss zu entlasten und die Verbindung zwischen den Gemeinden der Insel auszubauen.
Nach Angaben aus der Debatte in Madrid soll das neue Modell an frühere staatliche Finanzierungsvereinbarungen für Straßenprojekte anknüpfen. Gleichzeitig wird eine Aktualisierung der noch offenen Beträge aus dem im Jahr 2021 abgeschlossenen Straßenabkommen gefordert. Zudem sieht die Initiative eine jährliche Investitionsplanung vor, um die schrittweise Umsetzung der Projekte sicherzustellen.
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Schwerpunkt auf Verkehrssicherheit und Mobilität
Die vorgestellte Planung umfasst Projekte an mehreren Punkten Mallorcas. Dazu gehören Maßnahmen an der Vía de Cintura in Palma, Ortsumfahrungen in Gemeinden wie Inca, Artà und Campanet sowie neue Kreisverkehre und zusätzliche Straßenverbindungen.
Darüber hinaus sind Fußgängerbrücken, Mobilitätspläne und Park-and-Ride-Anlagen vorgesehen. Die Projekte sollen insbesondere die Verkehrsbelastung auf einem der am stärksten genutzten Straßennetze der Balearen reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.
Forderung nach Gleichbehandlung der Inselregionen
Während der Beratungen wurde betont, dass Mallorca angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens zusätzliche staatliche Investitionen benötige, um die Infrastruktur an die aktuellen Anforderungen der Insel anzupassen.
Die Initiative verweist zudem auf die Notwendigkeit, Inselregionen bei der Finanzierung großer öffentlicher Infrastrukturprojekte gleichzustellen. Das neue Straßenabkommen solle deshalb ähnliche Merkmale wie andere staatliche Finanzierungsmodelle für Inselgebiete erhalten.
Mit der Unterstützung der Kommission erhält die Forderung Mallorcas nun zusätzlichen institutionellen Rückhalt für weitere Verhandlungen mit der spanischen Regierung.
